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Heinz-Christian – die unautorisierte Biographie (3/3)
September 23rd, 2010

Heinz-Christian – die unautorisierte Biographie (3/3)

Bild: Wolf

Text: Havas/Jazze/Wolf

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Discussion (14)¬

  1. Superrudi sagt:

    hi Heinz! vermutlich nicht Absicht, dass der Herr in Weiß (letztes Bild, ganz rechts) Osama B. L. ähnlich schaut – könnte dadurch aber als „Kontrapunkt“ zur eigentlichen Aussage missinterpretiert werden .. :)

  2. Cronopio sagt:

    der Herr Christian ist ein ganz ein Lieber!

  3. Herr Stefan sagt:

    Die Aussage des Strips will mir nicht ganz einleuchten… „aus Respekt und Solidarität mit unseren islamischen Mitbürgern“ sollen wir offenbar den Ramadan einhalten? Und die Burka für unsere Töchter, oder wie?

    Wie sieht es eigentlich mit „Respekt und Solidarität“ unserer islamischen Mitbürger gegenüber der einheimischen Bevölkerung aus?

    Diese totale Realitätsferne der zeichnenden Bobos hier ist einfach erschütternd. Der Applaus ihresgleichen ist ihnen sicher, aber was soll sich eine Arbeiterfamilie dabei denken, die ihr Kind in eine öffentliche Wiener Schule mit 90% Ausländeranteil schicken muß? Dort erlebt man die wahre multikulturelle Beglückung. Ich hoffe, Herr Christian geht noch sehr lange nicht in den Ruhestand.

  4. Wir bemühen uns, nicht auf unserem „rechten“ Auge blind zu sein und existierende Probleme nicht zu verharmlosen. Blinzeln Sie doch einmal ein wenig mit ihrem „linken“!

    PS: das Problem der öffentlichen Schulen ist nicht die „Überfremdung“ sondern die soziale Segregation. Dem von ihnen zitierten Arbeiterkind nützen auch 100% Inländer nichts, wenn die restlichen Verhältnisse direkt in Arbeits- und Mittellosigkeit führen.
    In der öffentlichen VS-Klasse meiner Kinder stellen auch über 50% Immigrantenkinder kein Problem dar, weil Lehreranzahl und Pädagogik darauf ein- und damit umgehen.

  5. Herr Stefan sagt:

    Die zeichnerische Darstellung eines Inländers vom 19. Dezember 2009 erinnert nicht von ungefähr an den „Stürmer“. Aber es ist ja nur ein Österreicher, der hier „dargestellt“ wird. So viel zur Nicht-Blindheit.
    Existierende Probleme werden von den hier beitragenden Künstlern keineswegs verharmlost, sondern komplett ignoriert. Oder findet sich hier auch nur ein einziger Beitrag, der auch nur annähernd die Möglichkeit in Betracht zieht, daß die Multikulti-Träume in der Realität nicht ganz so rosig aussehen? Es wäre vielleicht auch nicht schlecht, einmal nachzudenken warum die „Verhältnisse direkt in Arbeits- und Mittellosigkeit“ führen. Und für welchen Zweck man in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit massenweise weitere Arbeitslose importiert.
    Der obige Strip ist trotz seiner Realitätsferne irgendwie süß… leider trifft das auf so manche andere hier gepostete Karikatur voller Haß auf Andersdenkende in keiner Weise zu.

  6. h1 sagt:

    Zeichnende Bobos, realitätsfremd!

  7. Das alles hier zu diskutieren ist ein wenig schwierig. Vielleicht deswegen eine Pauschalantwort. Diese Website entstand als Gegengewicht zu Einseitigkeit, Hass und Hetze gewisser Parteien und Personen. Zu unserer diametralen Einseitigkeit (obwohl manchmal eh durchbrochen) stehe ich. Hass und Hetze sehe ich bei uns nicht, manchmal aber (verhältnismäßige) Schärfe.
    Wir haben auch schon einiges Eingereichtes hier nicht gepostet und online gestellt, weil es uns als zu verhetzend und (Parteien und Personen) substanzlos beschimpfend erschien. Ja, tatsächlich.

  8. Herr Stefan sagt:

    „Hass und Hetze sehe ich bei uns nicht, manchmal aber (verhältnismäßige) Schärfe.“ Ja, so ähnlich drückt es der Kickl auch immer aus. Aber wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe… denn hier tun es ja die Rechtgläubigen, nicht wahr?
    Die FPÖ-Comics sind allerdings geradezu ein Meisterwerk an Subtilität und Intellektualität, im Vergleich zu dem, was hier meistens geboten wird. Und sie sind korrekterweise als Parteipropaganda gekennzeichnet, während das hier anscheinend als Kunstprojekt gesehen wird.

    @h1
    Ja, so ist es. Aber ich bin trotzdem Ihr Fan. Trotz Realitätsferne sind Ihre Zeichnungen genial.

    Ein Beispiel zur Realitätsferne: der gläubige Moslem in orthodoxer Tracht wie auf dem letzten Bild würde sich niemals mit einer Frau an einen Tisch setzen, selbst nicht mit seiner eigenen.

  9. caru sagt:

    wäre er gar so orthodox, würde er wohl auch nicht zum ungläubigen herrn christian tee trinken gehen… folglich trägt er die tracht wohl eher aus tradition oder heimatverbundenheit, und weil sie bequem ist. ich kenne leute, die das tun… folglich nicht realitätsfern.

    eventuell arbeitet der strip mit dem stilmittel der übertreibung? noch habe ich im wirklichen leben niemand getroffen, der aus solidarität mit islamischen mitbürgern in wien ramadan hält, wenn er nicht selbst muslim ist.
    und stellt nicht der strip absichtlich etwas dar, was uns, die wir herrn christian kennen, vollkommen unmöglich erscheinen muß? so KANN er eben nur realitätsfern sein – es handelt sich um das stilmittel des adynaton.

  10. Lukasz sagt:

    Realitätsfremd? Bobo?
    Buähhh!
    Das sag ich meinem Papa!

  11. Cronopio sagt:

    zeichnende BoNObos, wenn ich bitten darf!

  12. caru sagt:

    oh ja, bonobos. die sind cool :-)

  13. Herr Stefan sagt:

    Mit dieser Formulierung bin einverstanden, die passt auch.

  14. Lukasz sagt:

    Herr Stefan,
    bei näherem Überlegen ist die Burka bei Ihrer Tochter sicher eine gute Wahl.

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